Universität Osnabrück

Institut für Erziehungswissenschaft


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Willkommen auf den Seiten des Fachgebietes Sozialisation

> Diese Professur wird seit dem 01. April 2017 von Dr. Claudia Equit vertreten.

Das Fachgebiet beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit vielfältigen Themen der Sozialisation aus einer internationalen, interdisziplinären und empirischen Perspektive.

Resilienz und Sozialisation
Jugendliche und junge Heranwachsende stehen einer Vielzahl an Entwicklungsaufgaben und –risiken gegenüber, die sie im (alltäglichen) Leben zu bewältigen haben. Wie sie es trotz negativer Erlebnisse (z.B. Gewalterfahrung), negativer Ereignisse (z.B. Verlust eines Menschen), sozialstruktureller Ungleichheiten (z.B. Armut, Diskriminierungserfahrungen) schaffen, ihren Entwicklungsaufgaben gerecht zu werden, ist zentraler Gegenstand der Resilienzforschung.

Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit
Ablehnende bis verachtende Einstellungen gegenüber bestimmten Gruppen einer Gesellschaft sind ein soziales Problem, welches nicht nur extreme Konsequenzen für einzelne Personen beinhaltet, sondern die demokratische Gesellschaft an sich untergräbt.

Gewaltsozialisation
Gewalt ist leider ein fester Bestandteil in der Lebenswelt Jugendlicher und Heranwachsender. Zum einen wird Gewalt in Familien, in der Schule und in den Medien wahrgenommen oder erlebt. Zum anderen wird Gewalt von Jugendlichen und Heranwachsenden aktiv ausgeübt. Neben der vielfach verbreiteten täterorientierten Perspektive auf Gewalt, steht in unseren Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekten aber auch die opferorientierte Perspektive stark im Mittelpunkt. Zudem spielt die geschlechterorientierte Perspektive eine bedeutende Rolle.

Forschungsmethoden
Um zu wissen, was wir wissen, und zu erkennen, was wir nicht wissen, bedarf es einer Vielzahl an systematischen Untersuchungen. Diese folgen bestimmten wissenschaftlichen Regeln und beinhalten umfassende Instrumente, um die akademische Neugier adäquat zu befriedigen.

Geschlechtersozialisation
Das Geschlecht spielt eine wesentliche Rolle – nicht nur in der Jugendphase. Mit Geschlechtlichkeit sind machtvolle Ordnungen verbunden, die sich auf die eigene Identität, den sozialen Status, Ein- und Ausschlüsse in soziale Bereiche usf. auswirken. Dies geschieht meist im Zusammenwirken mit weiteren Kategorien, wie beispielsweise der Ethnizität. Dabei geht Geschlechtersozialisation auch der Frage nach, wie aus Kindern „natürlicherweise“ Mann und Frau werden.  Eindeutige Zuordnungen in entweder männlich oder weiblich sind jedoch keineswegs so selbstverständlich wie sie im Alltagsverständnis erscheinen.

Weitere Themen- und Forschungsschwerpunkte, so wie detaillierte Informationen werden auf den Mitarbeiterseiten des Fachgebietes dargestellt.